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September 01 2010
Neue Ausgabe von Surveillance & Society
Surveillance & Society | the international journal of surveillance studies
Vol 8, No 1 | Open Issue
The first issue of our eighth volume is out now, with four particularly provocative pieces from
- Irus Braverman on automated public toilets,
- Samuel Nunn on the biases of police wiretap interpretation
- Anthony Bolton Newkirk on fusion centres, and
- Stuart Waiton on the (anti-)politics of CCTV.
Plus opinion and reviews.
August 31 2010
Sicherheitsforschung, die Unis und der Wissenschaftler
Sicherheitsforschung ist im Kommen. Kollegen und auch ich selbst mittelbar sind an Projekten beteiligt, die sich mit Fragen der Sicherheit in der Definition des Sicherheitsapparates beschäftigen. Ob und wie kritische Forschung da immer ohne weiteres möglich ist und welche anderen Verquickungen es gibt ist auch das Thema eines Textes von der Tübinger Informationstelle Militarisierung (IMI-Analyse 2010/029 – in: AUSDRUCK, August 2010): Wo beginnt der Krieg? Der Wissenschaftsbetrieb muss in die Verantwortung genommen werden.
Auch wenn unter den gegebenen Bedingungen der momentan aktuellen Forschungsprogramme der EU (vgl. auch Ben Hayes “Arming Big Brother”) und des BMBF kritische Forschung möglich ist, sollte man sich diesen Fragen dennoch stellen und die weitergehenden Konsequenzen offenlegen und breit diskutieren. Anregungen und weitere links willkommen.
August 30 2010
Kann man Datenschutz lernen?
Die Veranstaltung ist zwar schon etwas älter, aber das Video mit den Vorträgen und den Diskussionen lohnt sich noch immer. Aus der Annenberg Washington Series hier ein Video zum Thema “Can privacy education help consumers?” (April 17, 2008, National Press Club, Washington, D.C., http://annenbergwashingtonseries.org/
Veranstalter ist Joseph Turow, der als Kommunikationswissenschaftler einige interesannte Dinge zum Thema Privastphäre und Datenschutz geschrieben hat – sein Blog Media today and tommorrow – sein Profil an der Annenberg School for Communicatons, Uni. of Pennsylvania.
August 26 2010
Antirepressionskongress “New Roads of Solidarity”
Internationaler Antirepressionskongress in Hamburg
8. bis 10. Oktober 2010, Universität Hamburg
AUS DER EINLADUNG:
Liebe Freundinnen und Freunde, Genossinnen und Genossen, liebe Interessierte,
wir möchten Euch herzlich zu unserem Internationalen Antirepressionskongress nach Hamburg einladen. Für die Veranstaltung konnten wir kritische WissenschaftlerInnen, Medienschaffende und politische AktivistInnen (u.a. den Historiker Moshe Zuckermann, den Journalisten Will Potter, den Friedensforscher Tobias Pflüger, den Politikwissenschaftler Georg Fülberth) aus den USA, Israel, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und BRD gewinnen. Sie werden in Vorträgen, Seminaren und einer Podiumsdiskussion den Zusammenhang zwischen Totalitarisierungstendenzen des globalisierten Kapitalismus, der sich zunehmend im autoritären Staat offenbarenden Klassenherrschaft, der wachsenden Herausbildung bellizistischer, xenophober u.a. Ideologeme und der rücksichtslosen Ausbeutung von Natur und Tieren erörtern.
Das Programm und alle anderen Informationen über den Kongress könnt Ihr unserer Internetseite entnehmen:
Die Veranstalter: Wissenschaftlicher Hochschulzusammenschluss zur Erforschung des Mensch-Natur-Verhältnisses
August 25 2010
cfp: Thematic Issue on ‘Privacy and Technology’
Innovation; The European Journal of Social Science Research
Call for Papers for Thematic Issue on ‘Privacy and Technology’
SUBMISSION DEADLINE: November 30, 2010
Innovation; The European Journal of Social Science Research invites contributions in the form of original research articles and research notes for a thematic issue on ‘privacy and technology’. Topics to be discussed in this issue of the journal include (but are not limited to) the following:
- Data Protection in Europe (with a special focus on New Member States)
- International, comparative Analyses of Approaches to Privacy
- Cognition and Privacy
- Privacy and Health Care
- Changes in Privacy perceptions
Article length can range between 6,000 to 10,000 words for original research and debate articles and 2,000 to 4,000 for research notes.
The special thematic issue on ‘privacy and technology’ is supported by the PRACTIS project. This project is funded by the European Commission’s FP7 and identifies how emerging technologies and their convergence might impact on the fundamental individual and structural values in which the European legal right to privacy is rooted, as well as on societal perceptions and conceptions of privacy.
All submissions will be peer-reviewed. Please send papers to L.Beltzung@iccr-international.org
Articles from Innovation – The European Journal of Social Science Research are abstracted in Sociological Abstracts; Linguistics and Language Behavior Abstracts; Geo Abstracts; Ebsco CD Rom Database and Universal Microfilms Inc; CD Rom Database; Multicultural Education Abstracts; International Political Science Abstracts; Politics and Policy; Research Alert; Applied Social Sciences Index and Abstracts; Caredata Abstracts; International Bibliography of the Social Sciences; Thompson Scientific
Separate documentation is available with guidelines for contributors (including style guide); and guidelines for research notes.
August 23 2010
Apple erfindet das Spy Phone
Apple hat ein Patent angemeldet, das iPhone-Besitzer vor dem Diebstahl ihres Lieblingsgerätes schützen soll. Der Vorteil: Der Besitzer muss das Fehlen weder bemerken noch melden. Das Gerät selbst findet heraus, ob es gestohlen wurde. Der Nachteil: Der Benutzer wird rundum ausspioniert. SPIEGEL ONLINE hat das Wichtigste dazu aufgeschrieben. Entscheidend scheint mir diese Beobachtung zum Verhältnis von Technik & Mensch:
Das Gerät soll selbständig entscheiden, wann sich ein Nutzer verdächtig macht und es an der Zeit ist, seine Eingaben und sein Umfeld heimlich zu protokollieren, sein Gesicht zu fotografieren, seine Stimme zu analysieren. Die Logik ist modernen IT-Schutzprogrammen entlehnt, die Schadcodes auf Computern nicht mehr nur anhand von Signaturen entdecken wollen, sondern anhand ungewöhnlichen Verhaltens: Abweichendes Verhalten führt also dazu, dass der Nutzer quasi wie ein Virus behandelt wird.
August 21 2010
August 20 2010
Ö1 Europajournal mit Viviane Reding über den Vertrag von Lissabon und das Recht auf eigene Daten
Ära des selbstbestimmten Bürgers
Mit dem Vertrag von Lissabon sei eine neue Ära angebrochen, sagt Reding, gäbe es doch erstmals einen Grundrechtskatalog in Europa, der sämtliche Werte und Bürgerrechte zusammenfasse. Eines dieser Recht sei das Recht auf eigene Daten: "Wir sollen keinen gläsernen Bürger bekommen, sondern einen Bürger, der über die Verwendung seiner personenbezogenen Daten entscheidet", so Reding.August 18 2010
Die Schwarzen Hafen-Nächte
Die Ankündigungen haben nicht direkt mit Überwachung zu tun, aber da es um die Ausgeschlossenen der Gesellschaft geht, die die am Rand stehen wieder doch. Hier zwei Veranstaltungen in Hamburg.
1. Literatur-Café
in der Speicherstadt Kaffeerösterei. (Kehrwieder 5, 20457 Hamburg)
Donnerstag, 26. August, 20:30 Uhr, 7 €
HETA MANTSCHEFF liest aus Hans Falladas Wer einmal aus dem Blechnapf frisst
MICHAEL TÖTEBERG erzählt über Hans Fallada in Hamburg und dessen besondere Beziehung zum Rowohlt-Verlag
2. Das Programm der SCHWARZEN HAFEN-NÄCHTE in der Speicherstadt-Kaffeerösterei, jeweils 20:30 h, 5€:
Dienstag, 31. August:
BRUNO SCHREP – WAHRE GESCHICHTEN VON NEBENAN
Wie geraten Menschen an den Abgrund? Diese Frage könnte über den meisten Geschichten des SPIEGEL-Reporters stehen. Bruno Schreps Schilderungen sind kleistisch karg. Es geht darin nicht um Parteinahme, um Auslösung von Wohlgefühl im Bewusstsein moralischer Überlegenheit. Bruno Schrep erzählt Fälle als Geschichten, die so unglaublich wie spannend – und auch noch wahr sind. Eine ist unfassbarer als die andere.
August 11 2010
August 10 2010
Das hart arbeitende Street-View-Männchen
Wer den automatisierten Datenschutz und seine Einspruchsrechte bei Google Street View nicht versteht, für den hat der Konzern einen Film bereitgestellt:
Allerdings möchte nach dem Ansehen wohl niemand, der ein Herz hat, das bis spät in die Nacht hart arbeitende Street-View-Männchen mit Datenschutzanträgen überlasten…
August 07 2010
August 05 2010
Konferenz: Urban Security Work Spaces
Urban Security Work Spaces
Policing the Crisis – Policing in Crisis
Berlin, August 28-30, 2010
Rosa Luxemburg Stiftung, Großer Konferenzsaal
The 21st century is witnessing what has been called the »pluralization of policing«: Private security companies have conquered urban spaces and are developing some expertise in public policing. Current studies claim that the private security industry will grow further and take over more tasks formerly executed by state police; at the same time technologies complement and even incur human security work. State police has also undergone significant changes, including commercialization, new public management, and »police-private-partnerships« .
Alongside these developments, the police apparatus has trans-nationalized and rigorous strategies, in particular against transnational protesters, have reemerged significantly since the early 1990s. Last not least, the »policing family« itself diversified, and we can witness (relatively) new phenomena such as nonprofit organizations deploying long-term unemployed as security forces; ›Community Wardens‹ or ›Ambassadors‹ overseen by the local municipalities; or unpaid volunteers policing sports events such as the FIFA World Cup 2006 in Germany. With these in-law family members the tasks of policing extended into the realm of the ›civil society‹, and the consequences still need to be discussed (…)
Mit dabei u.a.:
Oliver Arning, Kirstie Ball, Bernd Belina, Francois Bonnet, Peter Bremme, Kendra Briken, Luis Fernandez, Volker Eick, Jenny Künkel, Massimiliano Mullone, James Sheptycki, Nik Theodore, Eric Töpfer, Alison Wakefield, Charles Woolfson.
Anmeldung:
Via email: policing.crisis AT googlemail.com
Via website: http://www.policing-crowds.org/registration.html
Admission fee: € 20/ € 10 (students, retirees, unemployed)
Note: There is a maximum of 70 participants.
Neuigkeiten gibt es auch auf Twitter: https://twitter.com/workfare
US-Bürgerrechtler sammeln weiter Argumente gegen Nacktscanner
Die Bürgerrechtler des US-amerikanischen Electronic Privacy Information Center (EPIC) haben weitere Nahrung für ihre Kritik am Einsatz von Nacktscannern gefunden. Nachdem im April die Sicherheitsbehörde Transportation Security Administration (TSA) eingeräumt hatte, entgegen früherer Beteuerungen rund 2000 von Nacktscannern gefertigte Bilder gespeichert zu haben, hat auch der U.S. Marshals Service (USMS) die mit einem Scanner angefertigten Aufnahmen nicht gelöscht.
August 04 2010
Maßgeschneiderte Werbung
Ist zwar schon zwei Wochen her, aber deshalb nicht irrelevant – ein Radioprogramm der BBC (bei ca. 27.00 Min), das sich mit Sky TV und deren Werbestrategien beschäftigt. In diesem Falle geht es um das, was man unter Geo-Marketing versteht:
“Sky already uses the information they hold about customers to determine the adverts they see when watching TV online but now they want to extend this to some of their TV channels. So what you get in an ad break will be determined by your post code, subscription package and other data they hold about you”.
in diesem Zusammenhang ist auch ein Bericht von n-tv interessant, der von Werbung berichtet, die erkennen kann, wer vorbei geht und sich entsprechend auf den Kunden dann einstellt – so eine Szene gab es auch in dem Spielberg Film “Minority Report”. Hinter der Forschung steht in diesem Fall das Institut für Anthropomatik in Karlsruhe.
Neues Buch: Surveillance and Democracy
Die Kollegen Minas Samatas von Kreta und Kevin Haggerty aus Alberta haben ein neues Buch herausgegeben: “Surveillance and Democracy mit Kapiteln von David Lyon, Deborah Johnson ,Torin Monahan, Michalis Lianos, Kirstie Ball, Lilian Mitrou, Minas Samatas, und anderen. Mehr Infos auf der Seite des Verlages.
This collection represents the first sustained attempt to grapple with the complex and often paradoxical relationships between surveillance and democracy. Is surveillance a barrier to democratic processes, or might it be a necessary component of democracy? How has the legacy of post 9/11 surveillance developments shaped democratic processes? As surveillance measures are increasingly justified in terms of national security, is there the prospect that a shadow “security state” will emerge? How might new surveillance measures alter the conceptions of citizens and citizenship which are at the heart of democracy? How might new communication and surveillance systems extend (or limit) the prospects for meaningful public activism?
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...


