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May 15 2012

teleschirm

Wien: Videoüberwachung von Müll


Die Videoüberwachung in Gemeindebauten wird weiter ausgebaut. Ordnungshüterteams sollen künftig live auf ihren Tablet-PCs das Geschehen in überwachten Müllräumen mitverfolgen können. Müllsünder könnten so auf frischer Tat ertappt werden.

May 14 2012

teleschirm

Diskussion: Vorratsdatenspeicherung – Spitzelstaat oder legitimes Mittel zur Verbrechensbekämpfung?


Grüne Kaffeehausdiskussion am 15. Mai 2012 im Grazer Café Kaiserfeld.


Seit 1. April 2012 werden bekanntlich unter dem Titel „Vorratsdatenspeicherung“ (VDS) die Verbindungsdaten von jedem Telefonat, jeder SMS und jeder Email gespeichert: wer mit wem kommuniziert, sowie wann und wo - ohne konkreten Verdacht.

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Vorrat haben die Grünen dazu die Aktion Verfassungsklage gestartet – bis 18. Mai kann jede/r eine Vollmacht dafür unterschreiben, mitmachen und mitklagen, da dieses neue Gesetz aus Sicht der KritikerInnen gegen die Grundrechte verstößt. Im Rahmen der Grünen Kaffeehausdiskussionsreihe „Politik im Kaiserfeld“ wird nun am 15. Mai im Grazer Café Kaiserfeld über dieses neue „Überwachungsgesetz“ diskutiert werden: Leben wir nun im Spitzelstaat? Ist die VDS ein notwendiges und legitimes Mittel zur Verbrechensbekämpfung? Ist die ganze Aufregung nur viel Lärm um Nichts? Oder handelt es sich dabei doch um einen überschießenden Eingriff in die Grundrechte?

Diesen und vielen weiteren Fragen werden sich die Grazer Grüne Gemeinderätin Daniela Grabe, Andreas Krisch (Arbeitskreis Vorrat) sowie ein/e VertreterIn des Justizministeriums, beziehungsweise der Polizei widmen.

Termin:

Politik im Kaiserfeld: Vorratsdatenspeicherung

Am: Dienstag, 15. Mai 2012, 19.00 Uhr

Ort: Café Kaiserfeld, Kaiserfeldgasse 21, Graz

Reposted bymurdelta murdelta

May 10 2012

Forschungsprojekt: Beschwerdemechanismen bei Datenschutzverletzungen

Wir möchten auf ein Forschungsprojekt zum Thema Beschwerdemechanismen bei Datenschutzverletzungen hinweisen.

Original Text:

Im Auftrag der Agentur für Grundrechte der Europäischen Union (FRA) führt das Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie (ETC) Graz ein Forschungsprojekt zum Thema Datenschutz in Österreich durch. Untersucht wird, ob Betroffene Beschwerdemechanismen gegen Datenschutzverletzungen
ergreifen und wie sie diese beurteilen.

Hierfür suchen wir Personen ab 18 Jahren, die in den letzten 3 Jahren
(a) rechtliche Schritte gegen Datenschutzverletzungen – über Zivil-, Straf- und Verwaltungsgerichte oder auch über für Datenschutzverletzungen zuständige Behörden – unternommen haben.
(b) keine rechtlichen Schritte gegen Datenschutzverletzungen unternommen haben, dies aber in Erwägung gezogen haben.

Von Interesse sind alle Arten von Datenschutzverletzungen, beispielsweise in den Bereichen (polizeiliche) Überwachung, Strafverfolgung und netzbasierter Aktivitäten (z.B. soziale Medien).

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich Zeit für ein Gespräch (telefonisch oder persönlich) nehmen, um über Ihre Erfahrungen zu sprechen. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und nur anonymisiert verwendet.

Zur Vereinbarung eines Termins oder Beantwortung offener Fragen wenden Sie sich bitte an:

Mag.a Eva Bravc
Tel.: 0316/380 1535
Email: eva.bravc@uni-graz.at

Dr.in Isabella Meier
Tel.: 0316/380 1531
Email: isabella.meier@uni-graz.at

Tags: science

May 07 2012

teleschirm

Vorratsdaten: Liste der speicherpflichtigen Betreiber


Nach Konsultationen mit den anderen befassten Stellen (BMJ, BMI, BKA und RTR) kommt das bmvit zum Schluss, dass eine Veröffentlichung der Liste der speicherpflichtigen Betreiber möglich ist. Dies, da eine Interessensabwägung ergibt, dass das Interesse der Bevölkerung berechtigt und überwiegend ist, zu erfahren, wer die speicherpflichtigen Betreiber sind.
Reposted by02mydafsoup-01krekk

May 04 2012

‘Occupy spy base’

US ‘intelligence war’ triggers ‘Occupy spy base’ in UK. Ich hatte schon über Ähnliches berichtet und einen Link gepostet. Offensichtlich geht die Geschichte weiter – nun regt sich in England Protest dagegen.

Ausstellung: “city scapes”

Die Eröffnung der Ausstellung von Raul Gschrey, der sich immer wieder mit Überwachung beschäftigt ist heute Abend (4.5.2012) von 19. -22.00 Uhr.

Ein Überwachungsmonitor zeigt Blicke in menschenleere Straßen – die Überwachungskamera zieht mechanisch ihre Kreise. Doch wohin blickt das künstliche Auge und wo sind die Akteure, die die zweite Natur mit leben füllen?

Adresse: ATELIERFRANKFURT
Pförtnerloge II
Hohenstaufen 13-25

Symposium: Grenzverschiebungen

Öffentliche Sicherheit in Spannungsfeldern

am 14. Juni 2012
von 16.00 – 20.00 Uhr

FernUniversität in Hagen -
Regionalzentrum Hamburg
Amsinckstraße 57
20097 Hamburg

Das Programm sieht interessant aus – es könnte sich also durchaus lohnen.

Grenzverschiebung 1: Öffentliche – private Sicherheit
Private Sicherheitsdienste werden im Stadtbild immer sichtbarer – auch in Bereichen, die früher zur Sphäre der Polizei gehörten. Wo sind mit welchen Folgen heute Private tätig? Zu welchen Konditionen und mit welchen Rechten? Wie verändert der Einsatz des privaten Sicherheitsgewerbes den öffentlichen Raum, die Polizei, hoheitliche Aufgaben, die „Sicherheitsarchitektur“? Welche Probleme sind damit verbunden? Mit

Peter Bremme, ver.di Hamburg, Leiter des Fachbereichs 13,
Dipl.-Pol. Volker Eick, Zentrum für Europäische Rechtspolitik (ZERP), Universität Bremen,
Dipl.-Pol., Dipl.-Psych. Hermann Groß, Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung.

Grenzverschiebung 2: Polizei im Inneren – Polizei im Äußeren
Nicht erst seit dem Afghanistan-Einsatz ist auch die Polizei grenzüberschreitend tätig. Welche Erfahrungen machen PolizistInnen jenseits der Grenzen und was hat dies noch mit ihrem eigentlichen hoheitlichen Auftrag im Innerenzu tun? Welchen Grenzverschiebungen sind sie ausgesetzt, welchen neuen Ansprüchen? Diese und andere Fragen wollen wir diskutieren mit

Dipl. Päd. Lena Lehmann, M.A., Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg,
Konrad Freiberg, ehemaliger Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP),
PD Michael Drewes, Bundespolizeiakademie Lübeck.

Grenzverschiebung 3: Polizei im Spannungsfeld zwischen Repression und Bürgerrechten
Polizeiliches Handeln im Rechtstaat: Wir wollen ein aktuelles Schlaglicht auf das immer wieder neu zu justierende Spannungsfeld zwischen repressiven und nicht-repressiven Formen polizeilichen Agierens werfen, aber auch der Aufgabenzuweisung an die Polizei nachgehen. Wie sind die derzeitigen Grenzen im Hinblick auf bürgerrechtliche Anforderungen gezogen? Auch soll diskutiert werden, wie sich die Grenze zwischen polizeilicher und sozialer Arbeit verschoben hat. Mit

Prof. Dr. Hartmut Aden, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin,
Prof. Dr. Hans-Joachim Asmus, Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt,
Prof. Dr. Michael Th. Greven, Universität Hamburg.

 

Online-Petition für den Erhalt der Kriminologie in Hamburg

Auf der Homepage der AG Kriminologie gibt es eine Online-Petition zum Erhalt der Kriminologie in Hamburg. Dort werden auch die Hintergründe dazu erklärt.

Die Petition kann auch direkt unter http://openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-kriminologischen-lehre-in-hamburg abgerufen werden.

May 02 2012

Tagung: “Security, Ethics, and Justice: Towards a More Inclusive Security Design”

Die internationale Tagung findet vom 21. – 23. Juni 2012 in Tübingen statt und wird vom Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) ausgerichtet.

Weitere Informationen, Programm & Anmeldung:

www.kreta.uni-tuebingen.de/internationale-tagung-2012.html

May 01 2012

teleschirm

Camouflage from Computer Vision


CV Dazzle™ is camouflage from computer vision (CV). It is a form of expressive interference that combines makeup and hair styling (or other modifications) with face-detection thwarting designs. The name is derived from a type of camouflage used during WWI, called Dazzle, which was used to break apart the gestalt-image of warships, making it hard to discern their directionality, size, and orientation. Likewise, the goal of CV Dazzle is to break apart the gestalt of a face, or object, and make it undetectable to computer vision algorithms, in particular face detection.
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spiegel.de: Aldi-Mitarbeiter filmten heimlich Kundinnen in Filialen


In Filialen des Discount-Riesen Aldi Süd haben Manager nach SPIEGEL-Informationen Kundinnen heimlich beim Einkauf gefilmt. Vor allem Frauen in kurzen Röcken oder mit ausgeschnittenen Tops waren im Visier der Filialleiter, sobald sie sich über Kühltheken beugten oder vor Regalen bückten. Dann zoomten die Aldi-Männer sie mit der Kamera heran. Hinterher wurden die Filme gar auf CD gebrannt und ausgetauscht.

April 23 2012

Die Kundenkarte – ein Selbstgespräch

Ich will euch diesen Text nicht vorenthalten. Entstanden aus Anlass von Thomas Hengartners 50. und unserer “Sonderausgabe” der Zeitschrift Vokus. Viel Spaß.

Die Kundenkarte – ein Selbstgespräch, aufgezeichnet von Nils Zurawski.

Ich werde nur benutzt, seit Jahren schon. Schön sehe ich aus und einkaufen kann ich. Was mehr kann ich von meiner Existenz erwarten.

Dabei wird übersehen, dass ich auch etwas kann, ein Partner der Menschen bin – nicht nur Werkzeug, Artefakt oder technisches Ding. Was mich zu der Frage bringt, was ich eigentlich wirklich bin: Technik, Technologie, Mittelpunkt eines Diskurses, materielles Ding, Verkörperung eines immateriellen Etwas. Manche sagen gar ich könne nicht handeln, andere trauen es mir zu, so wie dieser Franzose … La… La… La-was-auch-immer. Und dessen Kollege, dieser Glatzkopf, sagt, ich könnte auch eine Selbsttechnologie sein – aber damit kann ich persönlich nichts anfangen. Ich kann für mich so allein und mit mir selbst so nichts anfangen. Ich existiere hier in Bezug auf andere – dann lebe ich auf. Obwohl einkaufen eigentlich auch mir einen Riesenspaß macht. Dann komme ich wenigstens mal an die frische Luft. Mir persönlich geht es dabei noch ganz gut, das Portemonnaie ist geräumig. Dennoch muss ich es mit rund 10 weiteren Karten teilen – manchmal, wenn es vorübergehend eng wird, auch zu zweit in einer Stecktasche, das ist dann nicht so schön.

Die Kreditkarte von dieser einen Bank ist so‘ne schicke mit Lametta vorn drauf, die macht sich dadurch ganz schön dick. Neben der zu liegen ist nicht immer vorteilhaft. Ihre kleine verwandte, die EC-Karte ist da schon besser. Die hat auch nicht so eine lange Zahlenreihe aufgestanzt, die einen immer ärgert. Dafür ist sie ganz schön zickig, redet oft nicht mit dem Lesescanner oder der nicht mit ihr. Diese Scanner sind auch echt eigene Typen, ich kenne da auch einige. Bruno und seine Aktanten – manchmal hören die einfach nicht zu, oder wollen nicht. Die meinen ohne sie ginge gar nichts, pah!. Wie auch immer die EC-Card liegt immer ganz vorn und kommt ständig raus. Was die alles zu sehen bekommt – kein Vergleich zu mir. Aber ich bin auch eher der ruhigere Typ, obwohl beim Einkaufen schon eine große Nachfrage nach mir herrscht. Da sind andere Kundenkarten, die ein kärgeres Dasein fristen.

Das gilt nicht für diese Wichtigtuerin von der der Bahn – oh Mann, ist die eingebildet. Ganz in weiß, mit Bild drauf und mit richtig Prozenten. Muss man ja auch kaufen. Und was ein Geschiss, wenn die mal nicht dabei ist – dann ist aber was los, zum Beispiel in der Bahn. Dann hat sie sich zu Hause wieder mal verkrümelt und wollte nicht mit. Und unterwegs werden wir alle dann wild aus dem Portemonnaie gezogen, durcheinander gewirbelt, unachtsam auf den Tisch gelegt, hin- und her gedreht und dann ganz falsch einsortiert. Neulich war ich doch tatsächlich mit so einer billigen Papp-Stempelkarte zusammen in einem Steckfach. Die sah schlecht aus. Verbogene Ecken, Kaffeefleck, und voller Tätowierungen. Naja, die war fast voll, lange bleibt die nicht mehr. Alles was die kann, ist eine Tasse Kaffee organisieren, keine Punkte, keine Boni, keine tollen Geschenke. Tagelang war das so, bis wieder Ordnung ins Portemonnaie gebracht wurde. Ich selbst habe einen eleganten Magnetstreifen auf dem Rücken und vorn eine schönes Blau. Mit Bild, das wollte ich nicht, das ist etwas sehr kitschig – vielleicht noch ein Bild von den Kindern oder seiner Frau, geh mir weg!

Nein, das Blau ist schön, changiert, hat so einen schönen Verlauf, das trägt man jetzt. Dann der Schriftzug – das hat nicht jede. Nicht wie diese plumpe gelbe Karte. Mann ist die hässlich, fast billig. Da würde ich mich gar nicht raus trauen. Das wäre doch peinlich, für mich und für ihn auch, was meinen Sie? Die macht mehr Geld, ja klar. Da kauft man auch schon mal  ein paar große Sachen ein, und es gibt einen Kaffee umsonst dazu. Na, wenn es das ist. Mir ist wichtig, dass ich vor allem loyal bin – zu den Kunden und zum Unternehmen. Man hat ja auch seinen Stolz. Mir werden immerhin Briefe geschrieben, wenn ich Umsatz mache. Dafür lasse ich mir den Magnetstreifen schon mal ganz gern auslesen. Macht doch auch Spaß! Und das kitzelt auch immer so neckisch.

Datenschutz, Datenschutz, höre ich die komischen Vögel immer schreiben. Ja was denn, ich passe doch auf. Was kann ich dafür, wenn die anderen Karten so redselig sind. Als wenn ich die einzige wäre. Aber das interessiert doch auch keinen wirklich. Für mich sind das immer sehr schöne Gespräche – man erfährt was von der Welt, tauscht sich aus und verrät den neuesten Tratsch, das machen der Besitzer des Portemonnaies doch auch. Und davon habe ich das meiste noch gar nicht verraten. Also jetzt nicht aufregen. Das meiste behalte ich doch für mich. Oh, ich glaube, ich komme gleich mal wieder dran – ich habe da so ein Gefühl. Mal sehen was es heute gibt. Ich kann die Kasse schon hören, und die Kassiererin:

„Haben Sie eine Kundenkarte?“

Na geht doch. Herrlich. Für die Momente lebt man. Technik, Technologie, die haben doch keine Ahnung.

Tags: Kultur/Kunst

April 18 2012

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Leak: Bundesregierung plant verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungen (18.04.2012)


vorratsdatenspeicherung.de schreibt:
Nach einem internen Gesetzentwurf, der uns zugespielt worden ist, will das Bundesjustizministerium künftig jede Internetverbindung in Deutschland erfassen lassen. Damit wäre im Regelfall sieben Tage lang nachvollziehbar, wer wann eine Internetseite gelesen, einen Kommentar veröffentlicht, eine Datei ins Internet geladen oder aus dem Internet heruntergeladen hat. Außerdem würden bislang anonyme E-Mail- und Benutzerkonten (z.B. bei Twitter oder Facebook) identifizierbar, was die Erstellung von Interessens- und Bewegungsprofilen (bei mobiler Internetnutzung) zulassen würde. Ausgenommen von der Internet-Vorratsdatenspeicherung sollen kleine Internet-Zugangsanbieter mit weniger als 100.000 Kunden sein.
Reposted by02mydafsoup-01urfin

April 17 2012

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April 14 2012

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April 11 2012

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VDS: Tipps der Kriminalpolizei: Handys mit Umleitung ins Ausland, keine SMS


Kürzlich hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit zwei Herren aus der Kriminalpolizei. Das ist jetzt nicht als Ironie gemeint, es war tatsächlich interessant und positiv. Die beiden hatten das Anliegen, mir zu beweisen, dass es auch PolizistInnen gibt, denen unsere Grundrechte nicht egal sind. Ich bin nicht mehr so naiv, jedes solche Gespräch wörtlich zu nehmen und jetzt von der Polizei zu schwärmen. Dass nicht alle PolizistInnen bösartig sind oder sich von der Politik kaufen lassen, war mir schon vorher klar. Im Tierschutzprozess sprachen einige der PolizeizeugInnen z.B. sehr positiv von uns Angeklagten, namentlich die verdeckte Ermittlerin.

Ich möchte also einfach öffentlich die Tipps dieser Kriminalpolizisten wiedergeben, ohne Gewähr, dass sie hilfreich sind bzw. nicht vielleicht sogar eine Falle.

[...]

Bericht: Surveillance Studies Network Konferenz

David Barnard-Wills unterhält auch einen lesenswerten Blog – surveillance and identity - auf dem auch mehrere Berichte zur Surveillance Studies Network Konferenz in Sheffield Anfang April zu lesen sind.

Von ihm ist bei Ashgate auch ein Buch mit gleichem Titel erschienen.

Das Kartenspiel zu Datenschutz & privacy

Kartenspielen und etwas lernen dabei – David Barnard-Wills hat in einem Forschungsprojekt dazu ein Spiel entworfen, um über Privatsphäre, Datenschutz und verwandte Themen nachzudenken. Als pdf ist das Spiel runter zu laden – auschneiden oder drucken müsst ihr es selbst.

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April 10 2012

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Siemens liefert Überwachungstechnik nach Syrien


Der Siemens-Konzern hat im Jahr 2000 Überwachungstechnik für Telefon und Internet an Syrien verkauft. Die sogenannten Monitoring Center waren für die syrische Mobilfunkgesellschaft Syriatel bestimmt. Das hat Nokia Siemens Networks dem ARD-Magazin FAKT auf Anfrage bestätigt. Doch offensichtlich machte Siemens auch später noch Geschäfte in syrischen Telefongesellschaften. FAKT liegen interne Abrechnungslisten der Aachener Firma Utimaco vor. Daraus geht hervor, dass Utimaco im Jahr 2005 notwendige Komponenten für Monitoring Center an Siemens geliefert hat. In den Listen sind als Ziele Siemens Syrien und Syriatel vermerkt. Utimaco erklärte auf Nachfrage, über Endkunden ihrer Lieferungen keine Auskunft geben zu können.

April 05 2012

teleschirm
Vorratsdatenspeicherung auf den Punkt gebracht! 
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